|
Über die Bedeutung und Erzeugung des Schnurrens
wird bis heute diskutiert. Es entwickelt sich
bereits vom 6.Lebenstag an und wird
kontinuierlich während der Ein- und Ausatmung
produziert. Man vermutet ein Zusammenwirken der
Vibration des Kehlkopfes und der eigentlichen
Lauterzeugung an den Stimmbändern. |
|
Ein leises Schnurren ist eine Bitte, ein lautes ein
Dankeschön, mit dem die Katze anzeigt, dass sie
bekommen hat, was sie wollte. |
|
Es
fungiert als beruhigendes Signal der Mutterkatze an
ihr Junges. |
|
Das
Kätzchen wiederum bestätigt der Mutter durch
Schnurren, das es ihm gut geht. |
|
Eine höherrangige Katze schnurrt, um der
untergeordneten zu zeigen, das sie sie nicht angreifen
wird. |
Katzen
schnurren, wenn sie Angst haben oder bedroht werden.
Auf diese Weise zeigen sie, dass sie harmlose kleine
Wesen sind, die keine Gefahr darstellen. |
Kranke oder verletzte Katzen schnurren, um sich selbst
zu trösten und anderen mitzuteilen, dass es ihnen
nicht gut geht. |
Das Schnurren weist auf eine fröhliche, glückliche und
zufriedene Katze. |
|
Bücher
Tipp |
|
 |
 |
|
|
|
|
Miauen |
Die Katze
ruft oder begrüsst ihren Partner oder erzählt ganze
>>Romane<<. Ein sehr helles Miau lässt auf Missstimmung
schließen. |
|
Maunzen |
So plaudert
die Katze entspannt mit ihrem Menschen. Herumgemaunzt wird
aber auch aus Langeweile oder Verdruss. Maunzen kann
Nörgelei sein oder leise Zustimmung. Ausserdem maunzt die
Katze, um dem Menschen etwas abzubetteln, z.B. einen
Leckerbissen. |
|
Gurren |
Hier handelt
es sich fast immer um zartes Liebesgeflüster, das in
Schmusestunden auch gegenüber menschlichen Partnern
angewendet wird. |
|
Knurren und
Grollen |
Ausdruck von
Unsicherheit, Angst oder verhaltener Wut. Bei dieser
Lautäußerung ist immer Vorsicht geboten, denn das Tier ist
unter Umständen angriffsbereit. |
|
Kreischendes
Schreien |
Die Katze
ist in großer Bedrängnis oder leidet Not. |
|
Fauchen |
Die Katze
faucht aus Schreck, Angst und Wut, manchmal auch aus
Verlegenheit oder Unsicherheit. Was immer der Anlass sein
mag, einer fauchenden Katze sollte man nicht zu nahe
treten. |
|
Spucken |
Die Katze
droht oder warnt. Das sieht zwar böse aus, doch meistens
ist nichts dahinter. Wenn´s drauf ankommt, macht das Tier
einen Rückzieher. |
|
|
Eine Katze
miaut laut und deutlich. Nicht immer wird dieses »Miau« voll
ausgesprochen.
Manchmal klingt es auch wie »mau«, »mao« oder »ma«. Ganz junge
Katzen bringen oft nur ein »Miau« heraus. Die erwachsene Katze
kann dem »Miau« einen fragenden, freudigen, zufriedenen,
unzufriedenen, klagenden, gelangweilten, rufenden, erregten
oder sonstigen Klang geben, eben wie es die jeweilige
Situation erfordert. Maunzen und Gurren sind Abwandlungen des
Miauens. |
|
Man stellte fest, dass eine ganz
spezielle Art des Gurrlauts von der Katzenmutter ausgestoßen
wird, wenn sie ihren Jungen Beute zum Jagdunterricht
mitbringt. Am Tonfall dieses Gurrens können die Kleinen
erkennen, ob Mama eine ungefährliche oder eine gefährliche
Beute im Maul trägt. Als harmlos gilt eine Maus, während bei
einer Ratte Vorsicht geboten ist. Das besagt der Gurrlaut, und
die jungen Katzen verhalten sich entsprechend. |
Wenn man einer Katze ins Gesicht
bläst, fährt sie erschrocken zurück. Sie hat den Eindruck, als
würde sie von einer Artgenossin angefaucht. Um diesen
stimmlosen Abwehrlaut zu erzeugen, öffnet die Katze das Maul,
zieht die Oberlippe nach oben, wölbt die Zunge hoch und stößt
kurz und kräftig Atemluft aus. Bevor eine Katze so richtig
losfaucht, zeigt sie eventuell erst die damit verbundene Mimik
ohne Luftausstoß. So mancher Gegner lässt sich schon allein
davon beeindrucken. Das Fauchen wird nicht nur von Katzen,
sondern auch von vielen anderen Tieren verstanden.
Ein kurzes, heftiges Fauchen nennt man Spucken. Zur
Unterstützung dieser Warnung schlägt das Tier mit den
Vorderpfoten auf den Boden. Das wirkt gefährlich und hindert
unter Umständen einen Gegner daran, sich auf weitere
Streitigkeiten einzulassen. |
|