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>>>Jagen,
Schnurren, Faullenzen und Köpfchengeben<<<
Den Charakter einer
Katze zu beschreiben, ist kaum möglich. Es gibt
temperamentvolle und phlegmatische Tiere,
Choleriker und solche mit sehr stabilem
Nervenkostüm, mutige und Angsthasen, launische und
immer freundliche.
Trotzdem haben Katzen einige
grundlegende, hervorstechende
Eigenschaften, die arttypisch
sind. Für diese Eigenschaften
wird die Katze teils bewundert,
teils abgelehnt.
Katzen leben seit eh und je in
erster Linie als Einzelgänger
und sind somit keine
ausgesprochen sozialen Wesen.
Nie verlangte ein Rudel den
Tieren Unterordnung ab. Jede
Katze war selbst die höchste
Instanz und traf alle
Entscheidungen für sich. Der
Individualismus hat somit bei
Katzen Tradition. Bis zum
heutigen Tag tut dieser
Vierbeiner, was er will, und
lässt sich auch innerhalb der
Familie keinen Rang zuweisen. |
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Katzen haben allgemein die Ruhe
weg. Sie kommen und gehen auf
leisen Sohlen und verbringen
einen Großteil des Tages in
süßem Schlummer. Man könnte
sagen, sie werden kaum bemerkt.
Natürlich, in der jugendlichen
Sturm- und Drangzeit tobt sich
der Minitiger aus - spielt,
klettert, erprobt seine
Geschicklichkeit. Sind
die Jugendstreiche erst
überwunden, übt die Katze als
Erwachsene eher vornehme
Zurückhaltung und liegt lieber
faul auf der Haut, als sich
durch extreme körperliche
Bewegung zu verausgaben.
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Eine freilaufende Katze
konzentriert ihre gesamte
Energie auf die Jagd und
eventuelle
Rivalitätsstreitigkeiten. Die
Wohnungskatze dagegen muss ihre
angestauten Energien bei
gelegentlichen
Temperamentsausbrüchen
loswerden. Stubentiger verhalten
sich nicht nur ruhig, sondern
strahlen auch eine innere Ruhe
aus.
Die Katze ist ein äußerst
sensibles Haustier, man kann
nichts vor ihr verbergen. Sie
empfängt nicht nur Signale der
Natur sondern spürt auch
Veränderungen
im Haus. Eine fröhliche Stimmung
wirkt sich ebenso auf die Katze
aus wie Ärger oder Kummer. Ob
sich dieser Hausgenosse mit dem
Menschen freut, bleibt
dahingestellt. Aber er fühlt
sich auf jeden Fall wohl und
zeigt dies auch. Schon vielfach
bewiesen hat die Katze ihr
Talent zum Seelentröster. Wenn
sie spürt, dass ihr Mensch
traurig ist, behandelt sie ihn
besonders liebevoll und
aufmerksam. Sie hört sogar
geduldig zu, wenn sich ihr
Freund den Kummer von der Seele
spricht und macht niemals
Vorwürfe. Schlägt aber die
>>sonnige Atmosphäre<< in Gewitterstimmung
um, ist der
Minitiger lange vor dem ersten
Donnergrollen verschwunden. |
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Schmusen |
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Der Begriff
Schmusekatze hat durchaus seine
Berechtigung. Befreundete Tiere
schmusen oft ausgiebig
miteinander, und noch viel
intensiver wird der vertraute
Mensch als Schmusepartner
angenommen. Doch auch hier
bleibt sich die Katze treu. Sie
möchte allein bestimmen, zu
welchem Zeitpunkt und wie lange
Zärtlichkeiten ausgetauscht
werden. Im richtigen Moment
nimmt die Katze Zuwendungen
genussvoll entgegen. Sie lässt
sich streicheln, kraulen und
tätscheln, wobei vor allem der
Hals und der Bauch lustbetonte
Zonen sind. Sie kneift die Augen
zu, dehnt sich wonnig, spreizt
die Zehen, rollt sich auf den
Rücken, streckt alle Viere von
sich und schnurrt voll Behagen.
Manchmal umfängt sie mit den
Pfoten die liebkosende Hand,
beißt ganz vorsichtig hinein
oder leckt zufrieden mit der
kleinen Reibeisen-Zunge. Die
Katze lässt sich nicht nur
verwöhnen, sondern gibt auch
Zärtlichkeit zurück. Und das
nicht zu wenig! |
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Spielen |
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Katzen spielen für ihr Leben gern. Hält sich Ihre
Katze nur in der Wohnung auf, wird sie vollkommen
unterfordert sein, wenn Sie sich nicht mit ihr
beschäftigen. Außerdem ist das Spiel für die Katze
sehr wichtig. Sie übt dabei das Verhalten und die
Bewegung beim Jagen.
(Hier finden Sie mehr Infos
zum Jagdtrieb) Sie kann sich anschleichen,
angreifen, springen und fliehen. Hat sie dazu keine
Möglichkeit, wird sie sich furchtbar langweilen.
Denken Sie aber immer daran, die Hand nicht als
Spielobjekt zu benützen, Sie könnten sich verletzen,
und die Hand sollte nur zum Streicheln da sein. |
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Kleine
Kunststücke
Es gibt
Katzen, die lieben das Einüben kleiner Kunststücke, da es für
sie Abwechslung bedeutet. Sie können sie aber nicht dressieren
wie den Hund, denn wenn die Katze nicht will, wird sie auch
nicht mitmachen. Voraussetzung ist das tägliche Üben, aber nur,
wenn es der Katze Spaß macht. Loben Sie sie ausgiebig nach jeder
Übung.
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Männchen
machen Die Katze
sitzt vor Ihnen. Halten Sie ihr nun einen Leckerbissen vor das
Mäulchen. Heben Sie ihn immer höher, bis die Katze sich
aufrichtet. Sitzt sie nun auf den Hinterbeinen, bekommt sie die
Belohnung mit ihrem Kommando Auf. Üben Sie so lange, bis sie den
Trick begriffen hat.
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Das
Balancieren Legen Sie eine
Holzlatte zwischen zwei Stühle, achten Sie aber darauf, dass sie
fest aufliegt. Setzen Sie die Katze auf einen Stuhl, und locken
Sie sie dann mit einem Leckerbissen über die Latte.
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Die Katze
springt durch einen Reifen Nehmen Sie
einen Reifen, und halten Sie ihn auf dem Boden vor der Katze.
Locken Sie nun die Katze mit einem Leckerbissen. Springt sie,
geben Sie ihr das Kommando Spring, dann bekommt sie die
Belohnung. Hat die Katze das begriffen, halten Sie den Reifen
nach und nach höher.
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Das Verstecken Katzen
spielen auch sehr gern Verstecken. Dazu hocken Sie sich auf
den Boden und schleichen sich leise zur Katze. Durch ihr
feines Gehör wird sie sofort aufmerksam werden und schnell
hinter dem erstbesten Gegenstand Deckung suchen. Sind Sie
wieder in ihrem Blickfeld, wird sie sicherlich sofort
davonlaufen. Sie laufen eine kurze Strecke nach, jetzt sind
Sie daran, sich zu verstecken. Nach einer kurzen Zeit kommt
die Katze sicher wieder zurück, um Sie zu suchen, sie ist ja
sehr neugierig. Hat sie dieses Spiel verstanden, wird sie es
immer wieder spielen wollen.
Ballspiele Alle Katzen
lieben Ballspiele. Befestigen Sie an einer Stange eine kurze
Schnur, und daran hängen Sie einen Ball oder ein Glöckchen.
Halten Sie jetzt den Ball vor die Nase des Kätzchens, und
bewegen Sie ihn mit Hilfe der Stange nach oben oder zu einer
beliebigen Seite. Die Katze wird mit den Pfoten danach schlagen
und versuchen, ihn zu fangen. |
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Mit was beschäftigt Sie Ihre
Katze am Liebsten? Basteln Sie Spielsachen für Ihren
Schmusetiger selbst? Schicken Sie uns Ihre Spielideen an:
feedback at hauspuma.de!
(Spamschutz:
bitte at durch @ ersetzen) |
Jagen
Katzen sind
Raubtiere - auch dann, wenn sie in menschlicher Obhut heranwachsen.
Der Jagdinstinkt sitzt tief, und jede Katze gehorcht ihm. Ganz
allgemein löst die Befriedigung von Instinkten ein Lustgefühl aus,
und deshalb gerät die Katze beim Jagen oder schon bei der Aussicht auf
eine erfolgreiche Jagd in Hochstimmung. Selbst die gezüchtete
Rassekatze, die seit Generationen keine Maus mehr zwischen den Krallen
hatte, kennt das Jagdfieber.
Klicken Sie hier und
lesen Sie mehr zum Thema jagen! |
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Faulenzen
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Lieben
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Für die Katze ist die Liebe wie ein Feuer, das
ständig glüht und zwischendurch hoch auflodert.
Kater sind allzeit zu Eroberungen bereit. Vor
allem im Frühling und im Herbst packt die Tiere
eine
starke Unruhe.
Sie streunen herum und sind auf der Suche nach
einer hübschen Kätzin. Oft kommt solch ein Kater
auf Freiersfüßen nächtelang nicht nach Hause und
erscheint nur ein paar Stunden am Tag, um zu
fressen und in erschöpften Schlaf zu fallen.
Hat er schließlich eine Kätzin gefunden, die
demnächst in die Hitze (dauert zwischen 15 und
21 Tagen, bei unkastrierten Stubenkatzen alle
paar Wochen) kommt, weicht der Kater nicht
mehr von ihrem Haus. |
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Zu seinem Ärger schwärmen noch einige
Artgenossen für die gleiche Katzendame. Die
erregten Kater bedrohen sich gegenseitig mit für Menschenohren
wüstem Geschrei, bleiben aber alle eisern auf dem Posten. Ist die
Katze draußen ruft sie sehnsüchtig nach einem Kater, falls keiner
in der Nähe ist. Stehen die Freier jedoch Schlange, zeigt ihnen
die Kätzin zuerst mal die kalte Schulter und die Kater geraten
beim Anblick ihrer Auserwählten erst recht in Rage. Es entstehen
Raufereien, doch der ruhmreiche Sieger macht auf die Dame
keinerlei Eindruck. Sie sucht sich ihren Partner nach eigenen
Gesichtspunkten aus.
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Foto:
www.kleinrainer.de
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Hat Miezi sich endlich entschieden, so besitzt ihr
neuer Freund allerdings noch lange keine Privilegien.
Als
Einzelgänger sind es Katzen gewohnt, die
Individualdistanz zum Artgenossen zu achten.
Einander fremde Tiere kommen sich deshalb nicht so
ohne weiteres hautnah. Um ihre Scheu zu
überwinden, pflegen sie ein ausgiebiges
Liebesspiel. Auf die ersten Annäherungsversuche
des Katers reagiert die Kätzin sehr kühl. Sie
läuft weg, aber nicht ohne sich zu versichern,
dass er auch ganz bestimmt folgt. Wird er zu
aufdringlich, gibt´s paar mit der Pfote. Erst wenn sich
der angehende Liebhaber in manierlich benimmt, darf er
etwas näher rücken. Nun sitzen die Tiere
beieinander und beginnen ihr Liebesgeflüster
(maunzend
und gurrend), was sich über
mehrere Tage hinziehen kann. Allein die
Kätzin bestimmt, wann letztendlich die Paarung
stattfindet.
Durch die erste Paarung kommt eine Kätzin so
richtig in Fahrt. Einmal erscheint ihr nicht
genug, und nun ist sie es, die den Kater mit aller
Raffinesse umwirbt. Sie stellt ihre Reize zur
Schau, schmeichelt, reibt das Köpfchen an ihm,
wälzt sich auf den Rücken, geht erneut in
Begattungsstellung usw. Manchmal lässt sich der
Kater überreden, oft jedoch zieht es ihn bereits
zur nächsten Braut. Die verlassene Kätzin nimmt
das weiter nicht krumm, sondern sucht sich
ebenfalls einen neuen Partner.
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