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Wenn die Liebe einen Weg
zum Himmel fände
und Erinnerungen zu
Stufen würden,
dann würde ich hinaufsteigen
und dich zurückholen.

Mit den Flügeln der Zeit
fliegt die Traurigkeit davon.

Es wird Stille sein und Leere. Es wird Trauer sein
und Schmerz.
Es wird dankbare Erinnerung sein,
die wie ein heller Stern die Nacht erleuchtet, bis weit hinein in
den Morgen.

Die Hoffnung gibt die Kraft zum Weiterleben.
Die Liebe gibt die Stärke zum Überwinden der Trauer.
Der Glaube ist das tröstende, durch Wolken strahlende Licht.

Das Licht der Dankbarkeit ihn so viele Jahre neben sich zu wissen,
ist stärker als die Nacht und der Schmerz der Trauer.

Wenig ist es, das wir sagen oder tun können,
doch wisse, dass wir in Gedanken Dir nahe sind.

Das Leben ist vergänglich,
doch die Liebe, Achtung und Erinnerung bleiben für immer.

Das Leben hilft uns nicht immer am Leid vorbei
und nimmt uns die Last nicht ab;
doch es gibt uns Kraft zum Tragen
und begleitet uns durch schwere Stunden hindurch in einen neuen Tag.

Der Schmerz vergeht und auch die Trauer.
Was bleibt, ist das Licht und das Leben das sie in diese Welt
brachte.

Alles hat seine Zeit
die Zeit der Liebe, der Freude, des Glücks,
die Zeit der Sorge und des Leids.
Es ist vorbei!
Die Liebe bleibt.

Je schöner und voller
die Erinnerung,
desto schwerer ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille
Freude.
Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel,
sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.

"Kleine Seele ich
lass Dich gehn,
denn ich weiß wir werden uns wiedersehn!
Dein Leben hier auf Erden war viel zu schnell vorbei.
Ich liebe Dich, deshalb gebe ich Dich frei.
Dein Leiden hat jetzt ein Ende,
ich übergebe Dich in mächtigere Hände.
Auch wenn mein Herz mich schmerzt so sehr,
die Erinnerung an Dich nimmt mir keiner mehr.
Nun lasse ich Dich gehen fort,
über die Regenbogenbrücke, an einen besseren Ort.
Kleine Seele ich lass Dich gehn,
denn ich weiß wir werden uns wiedersehn!"

Meeresblick
Denk dir ein Bild. Weites Meer.
Ein Segelschiff setzt seine weißen Segel
und gleitet hinaus in die offene See.
Du siehst, wie es kleiner und kleiner wird.
Wo Wasser und Himmel sich treffen, verschwindet es.
Da sagt jemand: Nun ist es gegangen.
Ein anderer sagt: Es kommt.
Der Tod ist ein Horizont,
und ein Horizont ist nichts anderes,
als die Grenze unseres Sehens.
Wenn wir um einen geliebten Freund trauern,
freuen sich andere,
ihn hinter der Grenze wieder zusehen. |