Rassekatzen

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Edelkatzen
gibt es zwar nicht in der gleichen Vielfalt wie Rassehunde, doch die Auswahl ist immer noch immens. Die einzelnen Rassen unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich Gestalt, Farbe und Größe, sondern weisen auch unterschiedliche Charaktere und Persönlichkeiten auf. Einige sind wesentlich anspruchsvoller als andere, manche bleiben nicht gerne allein wieder andere bevorzugen eine absolut ruhige Umgebung. Einige Katzenrassen sind recht alt und durch natürliche Selektion entstanden, manche sogar nur in einer bestimmten Gegend zu finden wie beispielsweise die schwanzlose Manx. Neuere Rassen wurden und werden dagegen von Züchtern durch gezielte Einkreuzungen >kreiert<. Durch die Herausbildung neuer Haarfarben und Fellzeichnungen sowie verschiedener Haarlängen sorgen Züchter dafür, dass es Edelkatzen heute in einer ganzen Palette von Farbschlägen gibt. Die internationalen Katzenzuchtverbände teilen Edelkatzen in etwas unterschiedliche Klassen ein. Einige Rassen gibt es nur in bestimmten Ländern, während andere überall auf der Welt zu finden sind.


Amerikanisch Curl
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Amerikanisch Curl

Inhaltsverzeichnis

Langhaarkatzen vom Persertyp

Langhaariger Perser gehören zu den ältesten bekannten Edelkatzen, die wahrscheinlich auf Grund einer Mutation entstanden sind. Die ersten Katzen mit langem Fell kamen schon im 16.Jh. nach Europa, die ein Forschungsreisender 1521 aus dem Norden Persiens nach Italien gebracht haben soll. Allerdings stammen heute fast alle gezüchteten Langhaarkatzen von Vorfahren ab, die mit Ausgang des 19.Jh. aus der Türkei und aus Persien eingeführt wurden. Das lange, üppige Fell lässt sie besonders elegant und eindrucksvoll aussehen. Im Laufe der Jahre ist die Perserkatze durch Zuchtprogramme allerdings stark verändert worden. Heute besitzt sie ein kurzes, wie eingedrückt wirkendes Gesicht, einen kompakten Körper und langes, dichtes Fell; sie wird in einer Vielfalt von Farbschlägen gezüchtet.

Langhaarkatzen vom Typ Nicht - Perser

Die in dieser Gruppe zusammengefassten Rassen (wie; Angora, Balinesen, Birma, Maine Coon, Norwegische Waldkatze,Sibirische Katze, Ragdoll, Somali, Türkisch Van ) sind völlig unterschiedlich uns stammen aus verschiedenen Ländern und Klimazonen. Viele von ihnen sind neuere "Modezüchtungen". Ihre einzige Gemeinsamkeit besteht darin, dass sie alle ein halblanges Fell besitzen, das weder so lang noch so üppig ist, wie das der Perser. Jede Rasse hat ihre typischen individuellen Eigenheiten, Bedürfnisse und Ansprüche und muss daher als vollkommen eigenständig angesehen werden.

Britisch und Amerikanisch Kurzhaar

Britisch und Amerikanisch sind Rassen, die ursprünglich, wie ihr Name verrät, aus diesen beiden Ländern stammen. Auch die Amerikanisch Kurzhaar stammt wahrscheinlich aus Großbritannien und gelangte zur Zeit der Pilgerväter des 17. Jahrhunderts nach Amerika. Die beiden Rassen sehen sich allerdings immer noch relativ ähnlich, und die Unterschiede in den Standards sind nur gering.

Orientalisch Kurzhaar

Die Orientalisch Kurzhaar ist eine künstlich gezüchtet Edelkatze. Obwohl es schon viele Jahre lang einfarbige Katzen des Siamesentypus´ gab- meist das Ergebnis einer >Mesalliance< -, waren sie bis in die fünfziger Jahre nicht beliebt. Dann fanden experimentelle Kreuzungen statt, u. a. zwischen der Siam und der Russisch Blau, woraus die Havanna hervorging. Ein Nebenprodukt dieses Zuchtprogramms war die Orientalisch Kurzhaar Lilac.

Andere Kurzhaarkatzen

Alle Kurzhaarkatzen, die nicht zu der Gruppe der Britisch oder Amerikanisch Kurzhaar, Burmesen, Siam oder Orientalisch Kurzhaar gehören (u.a.; Abessiner, Amerikanisch Curl, Amerikanisch Drahthaar, Bengalkatze, Bombay, Burmilla, Europäisch Kurzhaar, Exotisch Kurzhaar, Manx, Ägyptisch Mau, Japanese Bobtail, Kartäuser, Korat, Ocicat, Rex, Russisch Blau, Schottische Faltohrkatze, Singapura, Snowshoe, Shinpx, Tonkanese), werden in Großbritannien als >Foreign Shorthairs< klassifiziert.

Siamesen

Die Siamkatze ist eine der ältesten gezüchteten Katzenrassen. Im Laufe der Zeit entstanden zahlreiche Geschichten über sie - die meist ins Reich der Fabel gehören. Vielleicht ist in einigen aber doch ein Körnchen Wahrheit, und ganz sicher tragen diese Geschichten zur Attraktivität dieser höchst exotischen, orientalisch anmutenden und unergründlichen Katze bei.

Foto: MidnightLady´s Bärchen, cream point, Flaschenaufzucht, hier gerade 6 Monate alt, mehr über Bärchen erfahren Sie unter Link-Text

Burmesen

Obwohl die Burmakatze zu den relativ neuen Rassen gehört, ist sie heute bereits eine der beliebteste Edelkatzen überhaupt. Braune Katzen soll es schon vor Hunderten von Jahren im Fernen Osten gegeben haben, besonders in Thailand und Burma, aber in den zahlreichen Geschichten, die Reisende aus fernen Ländern mit nach Hause brachten, vermischten sich natürlich häufig Dichtung und Wahrheit. Burmesen waren angeblich die ursprünglichen Wächterkatzen in den Tempeln ihres Heimatlandes - eine Stellung, die ihnen allerdings von der Birma streitig gemacht wird.

Alle Rassen im Überblick

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