Geruchs-und Geschmachssinn

aus Katzenlexikon, der freien Wissensdatenbank

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Katzennase
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Katzennase

Ihren gut ausgeprägten Geruchssinn verdankt die Katze den 200 Millionen Riechzellen in ihrem Rachen. Sie sind ständig aktiv, ob auf der Katzentoilette oder bei der Einordnung des Futters und dem Kennen lernen anderer Lebewesen: Die Katze beschnuppert ihre Umwelt ausgiebig. Auf dem oberen Gaumen befindet sich zudem ein besonderes Geruchsorgan, das so genannte Jakobsonsche Organ. Der kleine Zapfen hilft der Katze bei der genaueren Identifizierung interessanter Gerüche und bei der Kontaktaufnahme mit Artgenossen. Ihr Geruchssinn verführt die Katze zum Essen und Trinken, er aktiviert die Geschmacksnerven und regt den Appetit an. Eine verschnupfte Katze verspürt deshalb keinen großen Appetit und verschmäht das Futter. Besondere Vorliebe haben die Geruchsnerven der Katze für Baldrian und Catnipdüfte - wenn Sie Ihr Kätzchen einmal locken wollen, probieren Sie es mit diesen Düften. Die Geschmacksnerven auf der Zunge und dem Gaumen unterscheiden zwischen salziger, bitterer und scharfer Nahrung, nichts empfinden sie dagegen für süße Speisen. Viel wichtiger als ihre Geschmacksorgane im Rachen ist für die Katze bei der Nahrungsauswahl- und aufnahme aber der Geruchssinn: Was nicht gut riecht, wird auch nicht gefressen.

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