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Hat man eine
Katze geschimpft und schaut man sie dann an, so wird man
von dem hässlichen Argwohn befallen, sie könnte vielleicht
jedes einzelne Wort verstanden haben. Jedenfalls macht sie
ein Gesicht, als hätte sie alles genauestens notiert - um
darauf zurückzukommen!!
(Charlotte Gray) |
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Katzen
verzaubern mit Blicken Wenn mich meine Katze anschaut sehe
ich ihre Augensterne leuchten und funkeln. Es hat etwas
was mich bewegt und unter Probe stellt. Wer sie kennt
liebt sie und achtet sie. (Anais Haupt) |
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Die
polyglotte Katze
Die Katze sitzt vorm Mauseloch,
in das sie noch vor kurzem kroch,
und denkt: "Da wart' nicht lang ich,
die Maus, die fang ich."
Die Maus jedoch spricht in dem Bau:
"Ich bin zwar klein, doch ich bin schlau!
Ich rühr' mich nicht von hinnen,
ich bleibe drinnen!"
Da plötzlich hört sie - statt 'miau' -
ein laut vernehmliches 'wau-wau'
und lacht: "Die arme Katze,
der Hund, der hatse!
Jetzt muß sie aber schleunigst flitzen,
anstatt vor meinem Loch zu sitzen!"
Doch leider - nun, man ahnt's bereits -
war das ein Irrtum ihrerseits,
denn als die Maus vor's Loch hintritt -
es war nur ein ganz kleiner Schritt -
wird sie durch Katzenpfotenkraft
hinweggerafft! -
Danach wäscht sich die Katz' die Pfote
und spricht mit der ihr eignen Note:
"Wie nützlich ist es dann und wann,
wenn man 'ne fremde Sprache kann...!"
(Heinz
Erhardt) |
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Es gibt unzählige Darstellungen unserer Lieblinge in der Kunst
und Literatur. Wohl kein anderes Tier begeistert und
inspiriert Schriftsteller und Künstler so wie die Katze. Hier
sind nur einige Beispiele, die zu den Bekanntesten gehören.
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Kater
Garfield, "frech, fett, faul & philosophisch" , kam aus
dem fernen Amerika zu uns und eroberte mit
Schlafzimmerblick und Unverfrorenheit die Herzen der
jungen Generation im Sturm. |
Japanische
Tuschzeichnung von Awashima Chingaku ( 1822-1888 ) |
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Der
Schriftsteller Erich Kästner, bekannt als Kinderbuchautor,
aber auch als Verfasser beißender Satire und treffsicherer
Gesellschaftskritik, war ein großer Katzenfreund. Sie
waren seine Musen, und er teilte sein Münchener Haus
gleich mit vier von ihnen. |
Das 19. Jh. sah in der
Katze den Inbegriff des Weiblichen, der weiblichen Seele.
Gemälde von Ludwig Knaus (1829-1910), »Katzenmutter«. |
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Kultoper
und Kassenmagnet, das ist das Musical "Cats".
Andrew Lloyd Webber gelang es mit seiner
mitreißenden Musik, die Londoner
Straßenkatzen in die Herzen der
Katzenliebhaber in aller Welt tanzen zu
lassen. |
Gottfried Mind
(1768-1814) schilderte das Alltagsleben der Hauskatze in
unendlich vielen, zauberhaften Familienszenen - heute ein
begehrtes Sammlerobjekt. Er wird wegen seiner zahlreichen
Katzenstudien der <<Katzen-Raffael>> genannt. |
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Seit
der gestiefelte Kater im 17.Jahrhundert das
literarische Licht der Welt erblickte, lebt
er in den Kinderherzen als mutiger und
schlauer Märchenheld fort. |
Theophile Alexandre Steinlen >>Werbeplakat<< ( 1895 ).
Bereits um die Jahrhundertwende spielte die Katze in der
Werbung eine große Rolle. |
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Ludwig Richter
Zeichnung (1803-1884 ), Hänsel und Gretel vor dem Hexenhäuschen.
Bis heute wird die Katze als dämonisches Wesen betrachtet. |
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