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Habt Ihr Euch eigentlich schon einmal Gedanken darüber gemacht, warum es Futter für jedes Alter (Kitten, Adult, Senior) und Hairballfutter, Futter für Wohnungskatzen, Diätfutter, ja sogar Futter für verschiedene Rassen gibt................?
Wie glaubt Ihr, sieht das Nahrungsangebot in der Natur für uns Katzen aus?
Vielleicht So???

Oder doch eher so???    

Genau! Naturgemäß gibt es keine spezielle Beute für unterschiedliche Lebensphasen, sondern wir Katzen fressen von der gleichen Sorte mehr oder weniger, je nach Bedarf. Es gibt keine Mäuse extra für Babykatzen und auch keine für ältere Katzen.
Merke: Hochwertige Futtersorten sind für jedes Alter geeignet!
Wieso aber gibt es dann so viele verschiedene Sorten zu kaufen?
Viele Fertigfutter garantieren uns Katzen leider nicht das lange, gesunde Leben, welches die Produzenten versprechen. Die meisten degenerativen Krankheiten, die man bei uns Katzen findet, sind das Resultat einer lebenslangen Fütterung mit dem falschen Futter. Die Tatsache, dass Krankheiten der inneren Organe und des Stoffwechsels sowie Allergien stark von der Ernährung abhängen, wird ignoriert und diese Erkrankungen als alterbedingt bezeichnet. Es gibt wenige Fertigfutter, die so ausgewogen sind, dass man es ausschließlich ein Leben lang füttern könnte. Wenn das so wäre, dann würde jedes Futter genau die gleichen Inhaltsstoffe enthalten, was nicht der Fall ist. Hersteller der Futtermittelindustrie haben festgelegt, dass wir Katzen ab einem Alter von 7 Jahren Senioren sind und z. B. so genanntes Seniorenfutter entwickelt. Dabei werden wir unter optimaler Bedingungen naturgemäß 18-20 Jahre alt. Der Grund ist, dass ab diesem Alter oft erste Störungen (wie z.B. Schuppen, schlechtes Fell, Mundgeruch, Durchfall...) und nicht selten Erkrankungen unseres Organismus auftreten. Das hat natürlich nichts mit unserem Alter zu tun, sondern ist ernährungsbedingt. Seniorenfutter enthält nun noch weniger Eiweiß und noch mehr synthetische Zusätze und Vitamine. Und wenn das mit dem Seniorenfutter nicht mehr richtig funktioniert, gibt es dann ja auch noch Diätfutter und Futter für nierengeschädigte Katzen, Futter für dicke Katzen, Futter für Katzen mit Diabetes und jede Menge Vitaminpasten u.s.w., um futterbedingte Defizite irgendwie wieder auszugleichen. Was ist eigentlich Hairballfutter? Wenn unser Verdauungssystem gesund ist und gut funktioniert, sind wir ganz allein in der Lage die verschluckten Haarballen auszuscheiden. Jahrelange mangelhafte Ernährung lässt unser Verdauungssystem geradezu verkümmern und stört diese natürlichen Vorgänge. All zu oft entwickeln sich auch Verdauungsstörungen wie Durchfallerkrankungen, die Futtermittelunverträglichkeiten genannt werden. Irgendwann wehrt sich unser Körper!!! Vor allem aber sind diverse Bezeichnungen wie Indoor-, Outdoor-, Kittenfutter u.sw. Diätfutter vom Tierarzt ein Instrument der Futtermittelindustrie um die Produkte teurer zu verkaufen.

Würden wir von Anfang an hochwertige Katzennahrung fressen, bräuchten wir diese Spezialsorten nicht und wären viel länger gesund. Wie bei euch Menschen führt falsche Ernährung auch bei uns Katzen zu Zivilisationskrankheiten. Ihr Menschen könnt selbst entscheiden was Ihr esst und habt viel mehr Möglichkeiten euch gesund zu ernähren. Wir sind jedoch auf  Euch angewiesen und können Mangelerscheinungen, die wir sehr viel eher bemerken bevor sie zu Tage treten, nicht selbständig ausgleichen, sondern müssen fressen, was Ihr in unsere Näpfe füllt. Das Fatale daran ist, dass sich Erkrankungen und Störungen in einem schleichenden, fortschreitenden Prozess entwickeln, die sich häufig erst Jahre später äußern.
Wie aber sollen wir Euch begreiflich machen, dass wir Mangelerscheinungen haben? Wir versuchen uns mitzuteilen, indem wir z. B. irgendwann unser  Futter verweigern, ab und zu Katzenstreu fressen, an Sachen rumlecken, andauernd Appetit haben, etc. Leider versteht Ihr unsere Signale oft falsch und reagiert erst, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.

Der Pathologe Prof. Dämmrich hat es schon vor mehr als 20 Jahren niedergeschrieben:
"... mit der Steigerung des Umsatzes der Futtermittelindustrie steigt die Rate der Erkrankungen bei Hunden und Katzen."

 
Warum sind die meisten Futtersorten von minderwertiger Qualität?
Kommerziell hergestelltes Futter wir in der Regel nicht entworfen, um die Bedürfnisse von uns Katzen (auch Hunde) in optimaler Weise zu decken, sondern schlicht und einfach, um die Reste der menschlichen Nahrungsmittelindustrie gewinnbringend zu verwerten.
Wenn Ihr glaubt, dass nur Fleischabfälle und hochwertige Innereien verarbeitet werden, dann irrt Ihr euch. Alles über Inhaltsstoffe und Deklaration der Futtermitteletiketten mit Beispielen erfahrt Ihr auf meiner ::Extraseite::
Tipp: Einen sehr interessanten Bericht findet Ihr unter dem Titel DAS FERTIGFUTTER – aus Abfall Milliardenumsätze zaubern. Zwar geht es hier hauptsächlich um Hundefutter, aber das Gleiche gilt natürlich auch für unser Katzenfutter.
Im Auftrag einer bekannten TV-Tiersendung wurden sieben handelübliche Dosenfutter unterschiedlicher Hersteller als anonymisierte Proben in der Tierärztlichen Hochschule Hannover untersucht. Dabei kam heraus, dass alle Sorten überwiegend aus Knorpel, Sehnen- und Bindegewebe und Knochen bestehen. Also nicht aus Fleisch, das die Katze als Hauptbestandteil in der Nahrung braucht, sondern aus minderwertigen Bestandteilen. Was die Abbildungen auf den Etiketten zeigen (häufig schieres Muskelfleisch, Leber u.a. appetitliche Fleischteile), ist offensichtlich nur zu geringem Anteil in den Produkten enthalten. Diese Etiketten suggerieren eine Rohstoffauswahl, die den Tatsachen nicht entspricht. Auch das, was sich dem menschlichen Auge als saftige Brocken in leckerer Jelly oder feiner Soße o.ä. präsentiert, ist Formfleisch, das in seiner Zusammensetzung von den Wissenschaftlern nicht definierbar war.
Wie erkennt Ihr Futter hochwertiger Qualität?
Leider gibt es sehr wenige gut verwertbare Sorten auf dem Markt. Angeboten werden sie in ausgewählten Fachgeschäften oder können im Internet bestellt werden.
Handelsübliches Billigfutter aus dem Supermarkt sind alle minderwertig. Auch diverse Premium Sorten die es in den großen bekannten Fachmärkten für Tiernahrung zu kaufen gibt sind maximal in die Mittelklasse einzustufen. Ehrliches qualitätsvolles Futter besteht zum größten Teil aus Fleisch und kommt ohne Nebenerzeugnisse und chemische Zusätze aus. Zudem ist es teurer als herkömmliches Katzenfutter. Eine 200 g Dose kostet zwischen 1,20-1,70 Euro und eine 400g Dosen um die 2,00 Euro. Nur eine Mischung billiger Rohstoffe kann auch als billiges Endprodukt verkauft werden.
Was im ersten Moment teuer aussieht zahlt sich letztendlich aus. Die Katze setzt viel weniger Kot ab, weil der größte Teil des Futter gut verwertet wird und dadurch wird weniger Katzenstreu benötigt. Auch muss Dein Tigerchen viel weniger Futter fressen und Du wirst sehen, dass Du von hohen Tierarztkosten verschont bleibst.
 
 Inhaltsstoffe des Futters sollten immer voll deklariert sein
der reine Fleischanteil beträgt mind. 70 % (Achtung: es muss heißen "Sorte" Fleisch % und nicht Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse)
unverständliche Inhaltsstoffe sollten nicht enthalten sein
max. 5 - 10 % pflanzliche Bestandteile (Reis, Nudeln, Gemüse)
wertvolle Innereien mit Mengenangabe sind in Ordnung (z.B. Leber), 150 g Leber pro Woche sollten nicht überschritten werden
tierische Nebenerzeugnisse nur in kleinen Mengen und näher bezeichnet
je höher der Proteingehalt, desto besser, mind. aber 12 %
ob das Protein auch hochwertig ist, erkennt Ihr an der Fütterungsempfehlung (sie sollte nicht mehr als 200g am Tag für eine 4 kg schwere Katze sein)
kein Zusatz von synthetischen Vitaminen
Keine EG Zusatzstoffe und keine anderen Konservierungsmittel
kein Schweinefleisch (stark hormonbelastet), besser Huhn, Rind, Wild, Pute, Lamm, Kalb, Fisch
kein Zucker, Karamell, Melasse, Salz
keine Farb- und Lockstoffe
kein Soja und keine Sojanebenerzeugnisse
für jedes Alter geeignet

::weiter zu den Inhaltsstoffen::

 

Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist Alles nichts.

Miau!!!

 
 
 

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letzte Aktualisierung am 11.02.2008