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Es ist gar nicht
so einfach bei kleinen Katzen herauszufinden, ob
es sich um einen Kater oder eine Kätzin handelt.
Auf der Abbildung ist der kleine aber feine Unterschied gut
zu erkennen.
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Weiblein |
Männlein |
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Bei einem
Kätzchen liegt die Scheide direkt unter dem
Anus. |
Bei einem
Kater erscheint unter dem Darmausgang eine
kleine dunklere Wölbung, in der sich die
Hoden entwickeln, und darunter sitzt der
winzige Penis |
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In der Regel
werden Katzenmädchen mit 6 bis 9 Monaten
geschlechtsreif, es kann aber auch erst mit
einem Jahr sein. Bei bestimmten Rassen kann
es auch früher z.B. mit einem halben Jahr
sein. |
Bei einem
kleiner Kater setzt bereits mit 4 Monaten
die Bildung des Geschlechtshormons
Testosteron ein, dieses steuert die Reifung
der Geschlechtsorgane und das katertypische
Paarungsverhalten. Mit 8 bis 10 Monaten
lässt er sich dann auf sein erstes
Liebesabenteuer ein. |
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Tipp:
Nehmen Sie das Katzenkind auf den Schoß
und drehen Sie es spielerisch um.
Unterhalb des Schwanzansatzes liegt der
After. Dicht darunter ist eine Vertiefung.
Spreizen Sie die Haut dort vorsichtig.
Sehen Sie eine längliche, spaltförmige
Öffnung, ist es ein Kätzchen. Beim Kater
finden Sie - in einem größeren Abstand vom
After als bei der Katze - ein rundes
Löchlein vor; vielleicht ist darin der
rosige Kegel des Penis sichtbar.
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Typische Verhaltensweisen wenn die
Rolligkeit bei Katzen naht: |
sie streicht jedem schmeichlerisch um die Beine, will schmusen und liebkost werden |
häufig miaut sie mit relativ tiefer Stimmlage - sie »ruft« auf diese Weise nach einem Kater |
das Kraulen in der Kreuzgegend genießt sie besonders - ihren Schwanz streckt sie dabei steil nach oben, im letzten Stadium auch seitwärts |
während sie gestreichelt wird, trampelt (»treteln«) sie mit den Hinterbeinen |
charakteristisch ist auch das spielerische Herumrollen auf dem Boden - daher kommt die übliche Bezeichnung »Rolligkeit« für die Brunst oder Hitze der Katze |
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Katzen, die überwiegend im Freien leben, legen von Oktober bis Januar eine sexuelle Ruhepause ein. Reine Wohnungskatzen richten sich kaum nach der Jahreszeit, sie sind das ganze Jahr über, mit Pausen von nur 2 bis 3 Wochen, sexuell aktiv. Wird die Katze in der Zeit, wo sie paarungsbereit ist, nicht von einem Kater gedeckt, kann die nächste Rolligkeit bereits drei Wochen später auftreten. Somit kann es zum Zustand der Dauerrolligkeit kommen, und das ist für die Katze und für Sie äußerst unangenehm.
Um die Rolligkeit zu unterdrücken können Sie Ihrer Katze
vorübergehend die Pille geben und sollten Sie nach Möglichkeit
kastrieren lassen. Eine dauerhafte Gabe der Pille wird nicht
empfohlen, da sie die Bildung von Tumoren begünstigen kann. |
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Sterilisation
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Weiblein |
Männlein |
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Der Tierarzt unterbindet oder entfernt die Eileiter, wodurch die Katze unfruchtbar wird. Das
heißt sie kann zwar keine Jungen mehr bekommen , aber die sexuelle Aktivität bleibt erhalten und kann sogar zu nehmen, so dass Miezi auch weiterhin rollig wird.
Außerdem ist bei der Sterilisation das Risiko einer Gebärmutterentzündung recht groß. |
Hier werden dem Kater die Samenleiter durchtrennt. Damit bleibt er auch sexuell aktiv, macht seine nächtlichen Streifzüge und setzt weiterhin seine Duftmarke.
Anmerkung: Da die Sterilisation eines Katers ein sehr subtiler Eingriff ist, sollte man vorher den Tierarzt fragen, ob er dazu bereit ist. |
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Die
Produktion der Geschlechtshormone
findet weiter statt und der
Geschlechtstrieb bleibt voll erhalten,
lediglich eine Fortpflanzung ist nicht
mehr möglich. Deshalb ist eine
Sterilisation bei Katzen nicht sinnvoll. |
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Kastration |
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Weiblein |
Männlein |
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Die operative Entfernung der
Eierstöcke und eines Teils der
Gebärmutter wird unter Vollnarkose
durchgeführt und ist für den Tierarzt,
der sich mit Kleintieren beschäftigt,
ein Routineeingriff. In der Regel
treten keine Probleme auf und Miez ist
meistens am nächsten Tag wieder flott
unterwegs. |
Da es heutzutage kein Problem mehr ist
Katzen zu narkotisieren, wird die
Entfernung der Hoden in tiefer
Vollnarkose durchgeführt. Dieser
Eingriff ist für jeden Tierarzt eine
Bagatelle. Danach wird der Kater
anschmiegsamer und hört auf mit der
unangenehm riechenden Markierung.
Übrigens werden kastrierte Kater nur
dick, wenn das Futterangebot zu
reichlich ist. |
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Bester Zeitpunkt: Kätzinnen
werden in der Regel etwa ab dem
10-12 Lebensmonat kastriert. Prinzipiell jeder
Zeit möglich, je nach Alter und
Lebenssituation |
Bester Zeitpunkt: vor Eintritt der
Geschlechtsreife, im Alter von 5-8
Monaten |
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Die Kastration ist die absolut
sicherste Methode der
Empfängnisverhütung bei Katzen und der
Fruchtbarkeitskontrolle beim Kater,
die sich weltweit bewährt hat. Bevor
man sich zu diesem Schritt
entscheidet, sollte einem bewusst
sein, dass diese Maßnahme eine
Endgültigkeit darstellt.
Mehr Informationen zum Thema
Kastration finden Sie hier. |
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Wenn der Kater mit der Miezi... |
| Der eigentliche Deckakt verläuft stürmisch und dauert nur Sekunden. Kaum hat der Kater sein Liebeswerk begonnen - er packt sie dabei mit den Zähnen am Nackenfell - ist es also auch schon vorbei. Die Katze stößt einen schrillen Schrei aus und geht spuckend und zischend auf ihren Liebhaber los. Der flieht und leckt sich eventuell einige Kratzer. Im Nu hat sich aber ihr Sinn gewandelt. Dem mit Recht misstrauischen Kater nähert sie sich wieder als liebevolles Schmusekätzchen. Es kommt zum zweiten Teil der Abendveranstaltung, dem noch mehrere folgen werden. Es ist bis heute nicht völlig klar, was die Katze beim Liebesakt empfindet. Der mit nach hinten gerichteten kleinen Stacheln bestückte Katerpenis muss ihr einen intensiven Wollustschmerz verursachen. Dieser Reiz führt über eine Hormonausschüttung zum Eisprung. Die Begattung wird zwar von der Katze brüsk abgebrochen, jedoch nach kurzer Pause wieder eingefordert. |
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...und die Katze trächtig wird... |
| Am Anfang der vierten Woche werden Sie bemerken, dass die Zitzen nicht mehr blass sind, sondern sich rosa färben und leicht aus dem Fell herausstehen. Das Bäuchlein beginnt sich zu runden und erscheint oft birnenförmig. In der sechsten Woche wird Ihre Katze dann ruhiger und verlässt das Haus nur ungern. Sie ist jetzt sehr liebesbedürftig. Die Tragezeit dauert von 56 bis 65 Tagen, 63 Tage gelten als Norm. Während der Trächtigkeit wird die Katze ganz normal gefüttert. Sie soll nicht fett werden, jedoch auch keinen Mangel leiden. Bei Störungen des Allgemeinbefindens und vor allem, wenn die Katze etwa Ausfluss aus der Scheide bekommt, ist sofort ein Tierarzt einzuschalten. |
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...sind die "Babys" nicht mehr weit. |
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Sie sollten Ihrer Samtpfote rechtzeitig eine geeignete Wurfhöhle
an einem ruhigen Platz zur Verfügung stellen. Das kann ihr
normales Schlafkörbchen sein, gut eignet sich auch ein
gewöhnlicher Pappkarton passender Größe. In ihn wird ein
Schlupfloch hinein geschnitten und man polstert ihn mit
saugfähigem Material aus, das weggeworfen werden kann. Die
Geburt selbst verläuft bei Katzen meistens sehr unkompliziert.
Sie kündigt sich durch eine gewisse Unruhe an, die Katze wird
nichts mehr fressen wollen. Bei Erstgebärenden kann die
Eröffnungsphase einige Stunden dauern, dann kommen die ersten
Jungen zur Welt. Zwischen den einzelnen Kätzchen können Pausen
eingelegt werden, was normal ist. Nur wenn der Geburtsvorgang
mehrere Stunden stockt und die Katze trotz kräftiger Wehen keine
Welpen mehr hervorbringt, müsste der Tierarzt hinzugezogen
werden. |
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Die Jungen versorgt die Katze dann selbst, beißt ihnen die
Nabelschnur ab und leckt sie trocken. Dabei liebt nicht jede
Katze menschliches Eingreifen. Später präsentiert aber nahezu
jede zahme Katze mit offensichtlichem Stolz ihre Jungen und hat
auch nichts dagegen, dass man sie anfasst. Sofort nach der
Geburt suchen die kleinen Kätzchen nach den Zitzen und beginnen
zu saugen. Ab der dritten Woche kann feste Nahrung und
Trinkwasser verabreicht werden. Ab der achten Woche haben Welpen
ein vollständiges Milchgebiss, fressen selbständig und sind von
der Muttermilch entwöhnt. Bei jedem Saugversuch gibt´s dann einen Tatzenhieb vom Muttchen. |
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Die kleine Kätzchen sollten 12 Wochen bei der Mutter bleiben, da sie nicht nur von ihr gesäugt werden, sondern auch die mütterliche Zuwendung bekommen. Wichtig für die unerfahrenen Kätzchen ist der Lernprozess, der sie erst lebensfähig macht. Durch Nachahmung erfahren sie von der Mutter sämtliche Bewegungsabläufe und Geschicklichkeiten. So werden aus den Kleinen richtig Große. Foto: Annette
Berg
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Manchmal sitzt er zu deinen Füßen und schaut dich an, mit einem Blick so schmeichelnd und zart, dass man überrascht ist über die Tiefe seines Ausdrucks. Wer kann nur glauben, dass hinter solchen strahlenden Augen keine Seele wohnt!
(Théophile Gautier) |
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