Zeige mir deine Zähne, und ich sage dir, wer
du bist!
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Das Gebiss eines Tieres spiegelt stets seine
Ernährungsweise wieder. Das Raubtier Katze
benötigt ein starkes Gebiss. 30 Zähne stehen
ihm zur Verfügung, 16 im Ober- und 14 im
Unterkiefer. |
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Die vier gebogenen, alle anderen Zähne
überragenden Eckzähne dienen zum Fassen und
Töten der Beute. Im Gegensatz zum Hund
schlingt die Katze ihre Mahlzeit jedoch nicht
hastig hinunter, sondern zerlegt sie mit Hilfe
der Backenzähne in maul- und magengerechte
Brocken. Da die Katze ihren Unterkiefer kaum
verschieben kann, dreht sie beim Kauen den
Kopf mal nach links, mal nach rechts. Die
Backenzähne können auch kleine Knochen
brechen. Die jeweils sechs winzigen
Schneidezähne im Ober und Unterkiefer setzt
die Katze kaum für die Nahrungsaufnahme ein.
Sie raspelt mit ihnen höchstens einmal
Fleischreste von einem dicken Knochen
herunter. Zur Haut und Fellpflege dagegen
leisten sie ihr gute Dienste. Es ist
verblüffend, mit welcher Geschicklichkeit eine
Katze damit Flöhe aus ihrem Fell fängt. Das
gesamte Gebiss ist nicht fürs zermahlende
Kauen ausgelegt. Das heißt, die Katze verzehrt
naturgemäß keinen Brei, sondern schluckt
relativ große Stücke. Dies sollten
Katzenhalter bei der Zusammenstellung des
Speisezettels für ihren Vierbeiner unbedingt
berücksichtigen. |
Die Zahnformel der Katze lautet
I C P M
3 1 3 1 Oberkiefer
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3 1 2 1 Unterkiefer |
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Das bleibende Gebiss der Katzen hat 30 Zähne.
Es hat in jeder Kieferhälfte 3 Schneidezähne (Incisivi,
I) und einen Eck- oder Hakenzahn (Caninus, C).
Im Oberkiefer sind 3, im Unterkiefer nur 2
vordere Backenzähne (Prämolaren, P)
ausgebildet. In jeder Kieferhälfte ist nur ein
hinterer Backenzahn (Molar, M) vorhanden |
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